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Wir sind auch in dieser besonderen Zeit für sie & ihre Gesundheit da!

Das bestimmende Thema dieser Zeit ist die weltweite Verbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) mit der hiermit verbundenen Coronavirus-Erkrankung (COVID19). Unser aller Normalität wurde auf den Kopf gestellt. Die Politik, die Wirtschaft als auch das Gesundheitssystem stehen vor großen Herausforderungen.

Als Pandemie ohne bisherige Impfmöglichkeit wird uns die Gesamtproblematik wahrscheinlich das ganze Jahr 2020 und Teile von 2021 begleiten.

Die Winkelwaldklinik hat sich von Anfang an intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt, mit dem Ziel Ihre und unsere Gesundheit durch eine bestmögliche Risikoreduktion für eine Infektion in unserer Klinik zu schützen und gleichzeitig eine erfolgreiche Reha gewährleisten zu können.

Unterstützt werden wir hierbei durch das Deutsche Beratungszentrum für Hygiene und durch die zuständigen Gesundheitsämter , auch erhalten wir Unterstützung durch das Helmholtz-Zentrum Institut für Infektionsforschung in Braunschweig.

 

Onkologische Rehabilitation in Zeiten von Corona

Ihre Gesundheit und Sicherheit liegen uns am Herzen – wir machen Ihren Aufenthalt so sicher wie möglich

Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung sind wir auch in Zeiten von Corona der Überzeugung, dass die onkologische Rehabilitation für die meisten Patientinnen und Patienten mit und nach Krebserkrankungen nach Abschluss von Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie der richtige Therapiebaustein ist, damit Therapiefolgestörungen im körperlichen als auch im psychischen Bereich gebessert werden und sie wieder zurück ins normale Leben finden können.

Um dies auch in Zeiten von Corona erreichen zu können, haben wir ein Maßnahmenbündel zu Ihrer Sicherheit geschnürt.

Die Grundlage jeglicher Hygiene in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken stellt die Basishygiene dar (allgemeine Hygieneregeln, Handdesinfektion, Flächendesinfektion). Hierin sind unsere Mitarbeiter seit Jahren geschult mit regelmäßigen Fortbildungen zur Auffrischung durch spezielle Hygienefachkräfte und erfolgenden Vertiefungen im Rahmen der Corona-Problematik. Für unsere Patienten und Patientinnen stehen ausreichend Handdesinfektionsspender zur Verfügung (Klinikeingang, vor Therapieräumen, Speisesaal etc.).

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Abstandsregelung. Bei allen Aktivitäten in der Winkelwaldklinik wird im Alltag, im Speisesaal, in Gruppentherapien und Vorträgen auf einen Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 bis 2 Meter geachtet. Das Gesamttherapiekonzept wurde an diese geänderte Situation angepasst. Daher erfolgen die Gruppentherapien und Vorträge entsprechend der Raumgröße in Kleingruppen. Bei Therapien ohne die Möglichkeit den Mindestabstand einzuhalten (z.B. physiotherapeutische Einzeltherapie, ärztliche Untersuchung, pflegerische Maßnahmen etc.) wird vom Therapeuten und dem Patienent ein Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) zum gegenseitigen Fremdschutz getragen. Der Mund-Nasen-Schutz wird von der Klinik gestellt.

Am Anreisetag erfolgt als erstes ein Abstrich durch uns für einen Corona-Antigen-Schnelltest bei allen onkologischen Patienten, Begleitpersonen und Begleitkindern (Wartezeit nach Abstrich bis zum Befund ca. 18 min.). Erst nach hier erfolgter negativer Testung kann die  Aufnahme zur Rehabilitation erfolgen.

Aber Sicherheitsmaßnahmen beginnen nicht erst mit Start der Rehabilitationsmaßnahme. Um das Risiko der Aufnahme eines Patienten mit einer Coronavirus-Infektion zu reduzieren, wird jeder Patient im Vorfeld einem Screening-Verfahren unterzogen. Hierfür erhalten unsere Patienten einen Fragenbogen auf Atemwegsinfektionen und Risiken für eine Coronavirus-Infektion zum Ausfüllen zugeschickt mit Bitte um Rücksendung und nochmaliger Beantwortung des Fragebogens und eine Temperaturkontrolle am Aufnahmetag bei uns in der Winkelwaldklinik. Darüber hinaus bitten wir unsere Patienten sich in den 7-10 Tagen vor Rehabeginn strikt an die Vorgaben zur Kontaktreduktion, der Abstandsregelungen und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum (entsprechend der jeweiligen örtlichen Vorgaben) zu halten, wie dies auch unsere Mitarbeiter in ihrem Privatleben machen.

In der Winkelwaldklinik befindet sich neben der onkologischen Rehabilitation auch eine geriatrische Rehabilitation sowie eine Kurz- und Langzeitpflegeeinrichtung. Die verschiedenen Bereiche sind räumlich und personell streng getrennt. Zur Vermeidung einer Einschleppung von Coronavirus-Infektionen durch Besucher besteht ein striktes Besuchsverbot, welches auch behördlich angeordnet ist. Ein Besuch durch Angehörige oder Freunde während des Aufenthaltes ist daher nicht möglich.

Falls es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Verdacht auf eine Corona-Infektion kommen sollte, handeln wir entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Es erfolgt eine Isolierung mit entsprechendem Hygienestandard und eine Abstrichdiagnostik. Eine Meldung an das das Gesundheitsamt mit Besprechung weiterer Maßnahme erfolgt entsprechend den Vorgaben.

Bei Fragen oder bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich Ihres Reha-Aufenthaltes bei uns, können Sie uns gerne im Vorfeld telefonisch unter 07838-830 oder per Mail kontaktieren.

Wir möchten Sie in Ihrer persönlichen Situation einer onkologischen Erkrankung gerade in den aktuellen schwierigen Corona-Zeiten unterstützen und sind für Sie da.

Dr. Lars-Hendrik Nipken
Chefarzt Onkologie

 

AHB/Reha während COVID19-Zeiten:

Geriatrische Rehabilitation in Zeiten von Corona - Ihre Gesundheit und Sicherheit liegen uns am Herzen

Basierend auf unserer Erfahrung des letzten Jahres sind wir der Überzeugung, dass unsere Rehabilitanden auch in Zeiten von Corona von unserer rehabilitativen Behandlung und einer anschließenden professionellen Überleitung in das häusliche Umfeld profitieren. Um hierbei eine größtmögliche Sicherheit für unsere Rehabilitanden und unsere Mitarbeiter gewährleisten zu können, haben wir ein entsprechendes Maßnahmenpaket zusammengestellt.

All diese Maßnahmen haben uns weitgehend sicher durch das gesamte Jahr 2020 getragen.

Basismaßnahmen 

Die Grundlage jeglicher Hygiene in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken stellt die Basishygiene dar (allgemeine Hygieneregeln, Händedesinfektion, Flächendesinfektion). Hierin sind unsere Mitarbeiter seit Jahren geschult, inklusive regelmäßiger Fortbildungen zur Auffrischung durch spezielle Hygienefachkräfte und Vertiefungen im Rahmen der Corona-Problematik. Für unsere Patientinnen und Patienten stehen ausreichend Handdesinfektionsspender zur Verfügung.                                                     

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Abstandsregelung. Um die Einhaltung der Abstandsgebote sichern zu können, erfolgt die Unterbringung der Rehabilitanden aktuell nur in Einzelzimmern. Bei allen Aktivitäten in der Winkelwaldklinik wird im Alltag, in Gruppentherapien und bei Vorträgen auf den erforderlichen Mindestabstand zu anderen Personen geachtet. Das Gesamttherapiekonzept wurde an diese geänderte Situation angepasst. Daher erfolgen die Gruppentherapien und Vorträge entsprechend der Raumgröße in Kleingruppen. Alle Therapien können dennoch weiterhin in gewohntem Umfang stattfinden. Hierbei ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Rehabilitanden und Mitarbeiter verpflichtend. Dieser wird von der Klinik gestellt.

Ein gemeinsames Essen im Speisesaal ist derzeit je nach Infektionslage erst ab der zweiten Aufenthaltswoche möglich, das Essen wird ansonsten in den Zimmern serviert. All diese Maßnahmen sind im ständigen Fluss und müssen dynamisch und flexibel angepasst werden. 

Screening von Rehabilitanden und Mitarbeitern 

Bereits vor der Aufnahme wird jeder Rehabilitand einem Covid-19-Screening unterzogen. Dieses beinhaltet das Ausfüllen eines Fragebogens und den Nachweis eines negativen Covid-Abstrich-Ergebnisses (PCR Testung). Im Rahmen des Aufnahmeprozederes erfolgt eine klinische Einschätzung des Patienten durch den aufnehmenden Arzt und der Screening-Fragebogen wird erneut auf Aktualität überprüft.

Grundsätzlich muss zu Beginn des Aufenthaltes von jedem Rehabilitanden zunächst eine Zimmerquarantäne eingehalten werden, die Dauer richtet sich nach der Infektionslage und den aktuellen Empfehlungen und beträgt derzeit 3 Tage. Während diesem Zeitraum finden alle Therapien als Einzeltherapien im Zimmer statt.

Bei allen Mitarbeitern mit Patientenkontakt werden wöchentliche Covid-Testungen durchgeführt. Des Weiteren erfolgt täglich zu Beginn und nach Beendigung des Arbeitstages eine Temperaturmessung mittels No-touch-Technik inklusvie Dokumentation.

Unterstützt werden wir beim Mitarbeiter-Screening außerdem durch eine in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Institut für Infektionsforschung entwickelte PIA-App (Prospektive Infektionsanalyse).

Besucherregelung 

Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen und um die Einschleppung einer Corona-Infektion durch Besucher zur vermeiden, gilt aktuell für die geriatrische Rehabilitationsabteilung leider ein generelles Besuchsverbot. Die Besucherregelung wird je nach aktueller Infektionslage und behördlichen Vorgaben angepasst. Sie können telefonisch in ständigem Kontakt bleiben und auch regelmäßig Wäsche oder andere wichtige persönliche Gegenstände am Eingang der geriatrischen Rehabilitation abgeben.

Corona-Verdachtsfall

Falls es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Verdacht auf eine Corona-Infektion kommen sollte, handeln wir entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Es erfolgt eine Isolierung nach geltendem Hygienestandard sowie eine Abstrichdiagnostik. Eine Meldung an das Gesundheitsamt mit Besprechung weiterer Maßnahmen erfolgt entsprechend den Vorgaben. Natürlich würden in diesem Fall alle notwendigen akutmedizinischen Maßnahmen getroffen und falls notwendig eine Verlegung in die Akutklinik erfolgen.


Bei Fragen oder bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich Ihres Rehabilitationsaufenthaltes in unserer Klinik können Sie uns gerne im Vorfeld telefonisch oder per Mail kontaktieren.
Wir möchten Sie in Ihrer aktuellen persönlichen Situation in dieser besonderen Zeit unterstützen und sind für Sie da.

Dr. Samina L. Shah
Chefärztin Geriatrie