Der Weg zur Reha

Ein Rehabilitations-Aufenthalt nach einer schweren Erkrankung wird größtenteils von den Krankenkassen finanziert, wenn dem Patienten von seinem behandelnden Arzt die Dringlichkeit einer Reha-Maßnahme bescheinigt wird. Alle nötigen Antragsformulare sind bei den Krankenkassen erhältlich. Bei der Antragsstellung ist es auch möglich, einen Wunsch-Standort für die Durchführung der Reha-Maßnahmen anzugeben.

Die gesetzliche Eigenbeteiligung bei einer stationären Reha-Maßnahme beträgt zehn Euro pro Behandlungstag. In Härtefällen sind teilweise oder vollständige Befreiungen von der Eigenbeteiligung möglich.

Neben dem stationären Rehabilitations-Aufenthalt gibt es auch die Möglichkeit zur ambulanten Vorsorge oder Rehabilitation. Kurort und Unterkunft können dabei in der Regel frei gewählt werden. Die Krankenkassen übernehmen im Falle der Bewilligung 90 Prozent der Kurmittel; für Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten kann ein pauschaler Zuschuss bis zu 13 Euro pro Tag gewährt werden. Die Kosten für Arztleistungen werden ebenfalls übernommen.